Keltengruppe Teutates

Töpfern 

Die Tonkunst zählt wohl mit zu den ältesten Kunsttechniken der Welt. Die ersten Keramikfunde datieren auf das Jahr 7.000 (erste Funde in Ganj Dareh Tepe / Iran) vor unserer Zeit zurück. Älter als die Funde aus dem vorderen Orient ist die Keramik der japanischen Jόmon-Kultur, die Funde stammen aus dem Jahr 12.350 vor unserer Zeit.

Die ersten nachgewiesenen Töpferscheiben stammen aus der Uruk-Periode, 3.500 v. Chr. und breiteten sich von Ur nach Westen und Osten aus. In unsere Breiten gelangte die Scheibe erst 500 v.Chr.

Die Hallstätter Kelten haben ihre Keramik ohne Töpferscheibe, mit Aufbautechnik hergestellt. Die Keramik aus dieser Zeit weist reiche plastische Dekorationen auf, geritzte Figuren, aufmodellierte Tierköpfe, aufgesetzte Tierkulturen und angeklebte Bronzeplättchen.

Die Kelten der Laténekultur trugen maßgeblich dazu bei, dass die Töpferscheibe im nördlichen Europa verbreitet wurde. Diese führte zu manufakturartigen Massenproduktionen in den Oppida der Kelten. Die am häufigsten vorkommende Verzierung aus dieser Zeit ist die Kammstichtechnik sowie gemalte Keramik mit geometrischen Mustern (Kreise, Kurven, Halbmondförmig).

 

 

Nelli beim Töpfern

 
     

     

Anfeuern eines Lehmofens

     

Ergebnisse

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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