Unsere Gruppe hat sich vorgenommen, mindestens einmal im Jahr ins Keltendorf Gabreta zu fahren. So waren wir mit 9 Stammesmitgliedern plus Nachwuchs am vergangenen Wochenende bei Dauersonnenschein zu Besuch in Südbayern. Gefeiert wurde Beltane, das Fruchtbarkeitsfest. Der offizielle Teil beinhaltete die Pflanzung eines Baumes, begleitet durch gut 15 Trommler.

(Musizieren in Gabreta)
Abends gab es dann etwas gegen den Hunger und viel Balsam für die trockene Kehle. An dieser Stelle mal einen Dank an unsere Freunde Gregor und Tina (Sirona Keltoi) für den leckeren Marillenschnaps. Aber auch ohne Hochprozentiges wurde viel gelacht. Und es gab Musik.
Aus einer zwanglosen Probestunde wurde schnell ein gemütliches Stelldichein als einige Ambisari (München) mit Gitarre und Harfe zu uns stießen. Musikalisch konnten wir zwar nicht mithalten. Aber was lernen, und vor allem war es einfach nur schön. Ein wenig gewerkelt wurde auch, übertrieben hat's aber keiner damit. Wenn man andere Gruppen trifft, die man lange nicht mehr gesehen hat, liegen die Schwerpunkte halt wo anders. Wie jedes Jahr waren nicht nur deutsche Gruppen und Einzelkämpfer unterwegs. Auch Tschechen und Österreicher haben das Dorf bevölkert. Selbst ein Römer hat es sich gegeben, den ganzen Tag Sprüche anzuhören, was mit einem Römer so alles angestellt werden kann. Er nahm es mit Humor. 5 Stunden Autofahrt einfache Strecke nur für ein Wochenende sind schon zum Teil unangenehm. Aber es hat sich wie immer gelohnt!


